Felix ist 9 Jahre alt und ein hervorragender Geschichtenerzähler. Er lebt in einem
Waisenhaus in Polen und ist sich sicher, dass seine Eltern ihn bald wieder abholen
kommen. Das seine Eltern ihn in ein katholisches Waisenhaus geschickt haben, obwohl er Jude ist, um ihn vor den Nazis zu schützen weiß Felix nicht. So zieht er eines
Tages los um seine Eltern zu suchen. Doch Buchladen und Wohnung der Eltern werden
von anderen Menschen bewohnt, überall muss er mit ansehen, wie Menschen
zusammengetrieben und ermordet werden. Lange Zeit kann er sich dank seiner
Geschichten die Wahrheit “Schön” reden, doch spätestens als vor den Toren des
Warschauer Ghettos erleben muss wie die Kinder vor den Augen der Eltern erschossen werden, hat auch er keine Geschichte mehr parat. Doch er hat Glück und kommt zu einem Zahnarzt, der ihn, zusammen mit ein paar anderen traumatisierten Kindern, in einem Keller versteckt. Der Räumung des Ghettos entkommen sie trotzdem nicht, doch Felix kann auf dem Weg ins KZ fliehen.
Einfühlsam und anfangs kindlich naiv erzählt Felix hier seine Geschichte. Durch die Erzählsicht des kleinen Felix wirken die Bilder besonders intensiv.





